Aknetherapie
Individuell abgestimmte Behandlung für alle Schweregrade – von topischer Therapie über Fruchtsäurepeelings bis zur systemischen Medikation.
Erkrankung
Akne verstehen
Akne ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen und Haarfollikel. Sie betrifft nicht nur Jugendliche – zunehmend leiden auch Erwachsene unter Akne, insbesondere Frauen.
Die Entstehung beruht auf dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren: erhöhte Talgproduktion, gestörte Verhornung der Follikel, bakterielle Besiedlung und Entzündungsreaktion. Genetische Veranlagung und hormonelle Einflüsse spielen eine wesentliche Rolle.
Frühzeitige, konsequente Behandlung ist wichtig, um Narbenbildung zu verhindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Formen
Akneformen
Acne comedonica – Überwiegend Mitesser, wenig Entzündung. Mildeste Form.
Acne papulopustulosa – Entzündliche Papeln und Pusteln neben Komedonen. Häufigste Form.
Acne conglobata – Schwere Form mit tiefen, schmerzhaften Knoten und Abszessen. Hohes Narbenrisiko.
Erwachsenenakne – Tritt nach dem 25. Lebensjahr auf, oft hormonell beeinflusst. Besonders bei Frauen.
Therapie
Behandlungsmethoden
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Topische Therapie – Retinoide, Benzoylperoxid, Azelainsäure, Antibiotika. Regulieren Verhornung, wirken antibakteriell und entzündungshemmend.
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Systemische Therapie – Orale Antibiotika bei mittelschwerer Akne. Isotretinoin bei schweren Formen – hochwirksam, erfordert engmaschige Kontrolle.
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Hormonelle Therapie – Bei Frauen mit hormonell bedingter Akne. In Abstimmung mit Gynäkologen.
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Fruchtsäurepeelings – Beschleunigen Zellerneuerung, lösen Verhornungen, verfeinern das Hautbild.
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Medizinische Ausreinigung – Professionelle Entfernung von Komedonen und Milien.
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Narbenbehandlung – Laser, Microneedling, Unterspritzung bei bestehenden Aknenarben.
Vorgehen
Individuelles Therapiekonzept
Am Beginn steht eine gründliche Hautanalyse. Wir erfassen Akneform, Schweregrad, bisherige Behandlungen und mögliche Auslöser. Darauf basierend erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan.
Die Therapie kombiniert typischerweise medikamentöse Behandlung mit apparativen Verfahren und Hautpflegeberatung. Regelmäßige Kontrollen ermöglichen die Anpassung an den Therapieverlauf.
Erste Erfolge zeigen sich meist nach 4–6 Wochen. Eine deutliche Besserung ist nach 2–3 Monaten zu erwarten. Die Behandlungsdauer richtet sich nach Schweregrad und Ansprechen.
Häufige Fragen
Das sollten Sie wissen
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