Sklerotherapie
Verödung von Besenreisern und kleinen Krampfadern. Eine Flüssigkeit verschließt das Gefäß, der Körper baut es ab.
Funktionsprinzip
Bei der Sklerotherapie wird ein Verödungsmittel mit feinen Nadeln gezielt in die betroffenen Venen injiziert. Das Mittel verursacht eine kontrollierte Reizung der Venenwand, die zur Verklebung führt.
Der Blutfluss in den behandelten Gefäßen wird unterbrochen, und das Blut wird über gesunde Venen umgeleitet. Der Körper baut die verklebten Venen über Wochen hinweg ab. Wir verwenden die klassische Flüssigverödung, geeignet für feine Besenreiser.
Was behandelt wird
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Besenreiser – Kleine, oberflächliche Venen bis 1 mm Durchmesser
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Retikuläre Varizen – Bläuliche Venen unter der Haut (1–3 mm)
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Kleine Seitenäste – Kleinere Seitenäste von Krampfadern (bis ca. 4 mm)
Bei größeren Krampfadern oder medizinisch relevanten Venenproblemen empfehlen wir vorab eine gefäßchirurgische Abklärung.
Behandlung
Vor der Behandlung beurteilen wir das Ausmaß der Besenreiser und mögliche zugrunde liegende Venenprobleme. Die zu behandelnden Gefäße werden markiert.
Mit feinen Nadeln wird das Verödungsmittel präzise in die Besenreiser injiziert. Die meisten Patienten empfinden nur ein leichtes Stechen. Eine Sitzung dauert je nach Umfang 15–30 Minuten.
Nach der Behandlung werden die Areale mit Kompressionsstrümpfen oder Druckverband versorgt. Die Kompression sollte für einige Tage getragen werden. Intensive Sonne, Sauna und Solarium für 2–4 Wochen meiden.
Wissenswertes
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