Dauerhafte Laser-Haarentfernung in Wasserburg
Medizinischer Hochleistungslaser für alle Hauttypen – sichere Behandlung mit fachärztlicher Kompetenz. Ästhetische Wünsche und medizinische Indikationen.
Preise
Preise pro Sitzung
Kombinationsvorteil: 25 % Rabatt auf jedes weitere Areal in derselben Sitzung.
Anwendungsgebiete
Ästhetische & medizinische Indikationen
Ästhetische Indikationen
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Gesicht – Oberlippe (Damenbart), Kinn, Wangen, Koteletten
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Körper – Achseln, Bikinizone, Beine, Rücken, Brust
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Intimbereich – Brazilian, Hollywood, individuelle Bereiche
Medizinische Indikationen
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Hirsutismus – Übermäßiger Haarwuchs bei Frauen (z. B. bei PCOS)
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Folliculitis barbae – Chronische Rasierpickel und eingewachsene Haare
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Pilonidalsinus-Prophylaxe – Vorbeugung von Steißbeinfisteln
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Acne inversa – Reduktion der Entzündungsherde
Hinweis für Privatversicherte: Bei medizinischen Indikationen übernimmt die PKV in der Regel die Behandlungskosten.
So läuft es ab
Ihre Behandlung in 4 Schritten
Beratung & Hautanalyse
Wir bestimmen Ihren Hauttyp, besprechen realistische Erwartungen und erstellen einen individuellen Behandlungsplan.
ca. 15 Min.Vorbereitung
Das Behandlungsareal wird am Vortag rasiert. Wichtig: Kein Wachsen, Epilieren oder Zupfen in den 4 Wochen vor der Behandlung – die Haarwurzel muss vorhanden sein.
Laserbehandlung
Der Laser wird über die Haut geführt. Die integrierte Kühlung auf –26 °C macht die Behandlung gut verträglich.
Oberlippe ca. 5 Min. · Beine ca. 45 Min.Folgesitzungen
4–8 Sitzungen im Abstand von 4–8 Wochen. Nur Haare in der aktiven Wachstumsphase (Anagen) sprechen an – das sind pro Zeitpunkt nur etwa 20–30 %.
Langanhaltende HaarreduktionGut zu wissen
Warum mehrere Sitzungen nötig sind
Alle Haarfollikel sind bereits bei der Geburt angelegt. Neue kommen im Laufe des Lebens nicht hinzu. Jeder Follikel durchläuft immer wieder denselben Zyklus aus drei Phasen:
1. Wachstumsphase (Anagen): Das Haar ist über die Haarwurzel fest mit dem Follikel verbunden und wächst aktiv. Nur in dieser Phase leitet das Haar die Laserenergie dorthin, wo sie wirken soll: an die haarbildenden Zellen.
2. Übergangsphase (Katagen): Der Follikel bildet sich zurück, das Haarwachstum endet. Diese Phase dauert nur wenige Wochen.
3. Ruhephase (Telogen): Das Haar sitzt nur noch locker im Follikel und fällt schließlich aus. Der Follikel ruht mehrere Monate, bevor ein neuer Zyklus beginnt. In dieser Phase ist das Haar für den Laser nicht erreichbar.
Nur etwa 20–30 % der Haare sind gleichzeitig in der Wachstumsphase. An Beinen und Rumpf liegt der Anteil eher am unteren Rand dieser Spanne, in Achseln und Bikinizone am oberen. Zum Vergleich: Auf der Kopfhaut wachsen 85–90 % der Haare gleichzeitig. Nach 4–8 Wochen sind andere Follikel aktiv. Diese erfasst dann die nächste Sitzung. Deshalb braucht ein gutes Ergebnis in der Regel 4–8 Sitzungen, unabhängig vom Gerät und unabhängig davon, wer behandelt. Anbieter, die ein Ergebnis nach ein oder zwei Sitzungen versprechen, versprechen zu viel.
Die behandelten Haare fallen übrigens nicht sofort aus: Sie lösen sich etwa 1–3 Wochen nach der Sitzung von selbst. Das ist der normale Verlauf, kein ausbleibender Effekt.
Was Sie realistisch erwarten können
Ziel der Behandlung ist eine deutliche, langanhaltende Haarreduktion: weniger, feinere und hellere Haare im behandelten Areal. Die US-Zulassungsbehörde FDA nennt das treffend „permanent hair reduction": eine langfristig stabile Verringerung der Zahl nachwachsender Haare, keine restlose Entfernung. Eine systematische Übersicht beziffert die langfristige Reduktion mit etwa 35–84 % für den Alexandrit- und 30–74 % für den Nd:YAG-Laser (Krasniqi 2022). Die große Spannweite kommt von unterschiedlichen Arealen, Hauttypen, Haarfarben und Geräteeinstellungen. Sie ist aussagekräftiger als jede einzelne Prozentzahl.
Einzelne feine Haare können nachwachsen; hormonelle Veränderungen können neue Follikel aktivieren. Erhaltungsbehandlungen alle 6–12 Monate halten das Ergebnis stabil. Wir besprechen mit Ihnen vorab, was in Ihrem Fall erreichbar ist.
Technik verstehen
Laser oder IPL – was ist der Unterschied?
Beide Verfahren beruhen auf demselben Prinzip, der selektiven Photothermolyse. Das Melanin im Haar nimmt die Lichtenergie auf und wandelt sie in Wärme um. Diese Wärme schädigt gezielt die haarbildenden Zellen des Follikels.
Der Unterschied liegt im Licht selbst. Ein Laser sendet eine einzige, genau definierte Wellenlänge aus: beim Clarity II wahlweise 755 nm (Alexandrit) oder 1064 nm (Nd:YAG), abgestimmt auf Ihren Hauttyp. IPL-Geräte („Blitzlampen") arbeiten dagegen mit einem breiten Lichtspektrum von etwa 500 bis 1200 nm. Filter grenzen das Spektrum ein.
| Verfahren | Haarreduktion, mindestens 1 Jahr nach der letzten Sitzung* | |
|---|---|---|
| Körper | Gesicht | |
| Alexandrit · 755 nm Hauttyp I–III, dunkles Haar ✓ Clarity II · unser Gerät | 75–85 % | 35–50 % |
| Nd:YAG · 1064 nm Hauttyp IV–VI, gebräunte Haut ✓ Clarity II · unser Gerät | 70–80 % | etwa 30 % |
| Diode · ca. 810 nm Hauttyp I–V | 65–85 % | 30–40 % |
| IPL · kein Laser Blitzlampe, 500–1200 nm gefiltert | 40–55 % | etwa 40 % |
* Langfristige Haarreduktion bei dunklem Haar nach 6–8 Sitzungen, gemessen mindestens ein Jahr nach der letzten Behandlung. Konservative Spannen aus randomisierten Studien und Metaanalysen (v. a. Krasniqi 2022; Kao 2023); kein Verfahren entfernt Haare vollständig und dauerhaft. Hauttypen nach Fitzpatrick (I = sehr hell · VI = sehr dunkel).
Die Metaanalysen hinter diesen Zahlen – mit Quellen zum Nachlesen →
Eine Sonderrolle hat die Elektroepilation: Sie verödet jeden Follikel einzeln über eine feine Nadel und ist das einzige Verfahren, das als dauerhafte Entfernung anerkannt ist. Für größere Flächen ist sie zu zeitaufwendig. Bei hellblonden, roten, grauen und weißen Haaren ist sie dagegen die einzige wirksame Option, weil diesen Haaren das Melanin als Zielstruktur fehlt.
Für Wirkung und Sicherheit zählt weniger der Gerätename als die richtige Abstimmung: Wellenlänge, Energiedichte und Impulsdauer müssen zu Hauttyp und Haarfarbe passen. Je dunkler die Haut, desto mehr Lichtenergie nimmt auch die Haut selbst auf. Deshalb bestimmen wir vor jeder Behandlung den Hauttyp und beurteilen Pigmentmale im Behandlungsareal.
Der Clarity II ist ein medizinischer Laser der Klasse 4. In unserer Praxis führt geschultes Personal jede Behandlung unter fachärztlicher Aufsicht durch. Hautveränderungen im Behandlungsareal beurteilt der Facharzt vorher dermatologisch.
Gut zu wissen
Warum medizinischer Laser beim Facharzt?
Lutronic Clarity II
Dual-Wavelength · Alle Hauttypen
Der Clarity II kombiniert zwei Laserwellenlängen: Alexandrit (755 nm) für helle bis mittlere Haut und Nd:YAG (1064 nm) für dunkle und gebräunte Haut. Die IntelliTrak™-Technologie passt die Energie automatisch an die Behandlungsgeschwindigkeit an – für lückenlose Ergebnisse.
Checkliste
Vor und nach der Behandlung
Vor der Behandlung
- 4 Wochen vorher: nicht zupfen, wachsen oder epilieren. Die Haarwurzel muss vorhanden sein. Rasieren ist jederzeit erlaubt.
- 2–4 Wochen vorher: intensive Sonne und Solarium meiden
- 7 Tage vorher: keinen Selbstbräuner verwenden
- Am Vortag: Behandlungsareal rasieren
- Beim Beratungstermin: aktuelle Medikamente angeben. Einige Wirkstoffe machen die Haut lichtempfindlich, z. B. bestimmte Antibiotika oder Johanniskraut.
Nach der Behandlung
- Leichte Rötung oder ein Wärmegefühl sind normal und klingen meist innerhalb weniger Stunden ab
- 48 Stunden: auf Sauna, Schwimmbad und intensiven Sport verzichten
- 4 Wochen: behandelte Areale konsequent mit LSF 50 schützen
- Einige Tage: auf parfümierte Pflegeprodukte und Peelings im Behandlungsareal verzichten
Sicherheit
Wann eine Behandlung nicht möglich ist
Vor der ersten Sitzung prüfen wir, ob die Behandlung für Sie geeignet ist. Nicht oder erst später behandeln wir bei:
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Akuten Hautinfektionen oder Herpes im Behandlungsareal. Bei bekannter Neigung zu Lippenherpes kann vor einer Behandlung im Gesicht eine vorbeugende Medikation sinnvoll sein.
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Frischem Sonnenbrand oder frisch gebräunter Haut. Mit dem Nd:YAG-Laser (1064 nm) können wir gebräunte Haut nach ärztlicher Einschätzung oft dennoch behandeln.
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Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente
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Schwangerschaft. Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme: Für diese Situation liegen keine Studiendaten vor.
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Auffälligen Pigmentmalen im Behandlungsareal. Diese beurteilen wir zuerst dermatologisch.
Tätowierungen im Behandlungsareal sparen wir aus.
Mögliche Nebenwirkungen
Vorübergehende Rötungen und Schwellungen um die Follikel sind häufig und klingen von selbst ab. Selten sind Pigmentverschiebungen (vor allem bei gebräunter oder dunkler Haut mit nicht hauttypgerechter Geräteeinstellung) und Blasenbildung. Eine Besonderheit ist die paradoxe Hypertrichose: Im oder am Rand des Areals wächst mehr Haar statt weniger. Eine Metaanalyse über 9.733 Behandelte beziffert die Häufigkeit mit etwa 3 % (Snast 2021). Fast alle Fälle betreffen Gesicht und Hals; an anderen Körperstellen liegt die Häufigkeit unter 0,1 %. Der Gerätetyp hatte in der Metaanalyse keinen Einfluss. Als Ursache wird eine zu geringe Wärmeeinwirkung vermutet; wir behandeln deshalb nicht mit vorsichtig niedriger Energie, sondern mit einer Dosis, die wirkt. Und wir klären bei verstärktem Haarwuchs im Gesicht vor der ersten Sitzung, ob eine hormonelle Ursache dahintersteckt. Die hauttypgerechte Einstellung minimiert die übrigen Risiken. Und falls etwas auftritt, ist der Dermatologe schon da.
Einordnung
Wer darf lasern? Der rechtliche Rahmen
Seit dem 31. Dezember 2020 regelt die NiSV, die Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung, den Einsatz von Lasern zu kosmetischen Zwecken. Die Laser-Haarentfernung unterliegt keinem Arztvorbehalt. Auch nichtärztliches Personal mit nachgewiesener Fachkunde darf sie durchführen.
Der Unterschied zwischen einer dermatologischen Praxis und einer nichtärztlichen Einrichtung liegt deshalb nicht in der Erlaubnis. Er liegt davor und danach:
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Davor: Ist der verstärkte Haarwuchs ein kosmetisches Anliegen oder das Symptom einer hormonellen Erkrankung? Sind die Pigmentmale im Areal unauffällig? Passen Medikamente und Vorerkrankungen zur Behandlung? Diese Fragen beantwortet der Facharzt in der Erstberatung.
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Danach: Falls eine Komplikation eintritt, behandelt sie der Dermatologe selbst, ohne Überweisung und ohne Zeitverlust.
Häufige Fragen
Das sollten Sie wissen
Ihr Behandlungsteam
In erfahrenen Händen
MUDr. Heinrich Franke
Erstberatung & Behandlungsplanung
Hauttyp-Analyse, Behandlungsplan, fachärztliche Aufsicht
DDA Lasermedizin · Facharzt für DermatologieLaser-Behandlungen durchgeführt von:
Weiblichen medizinischen Fachangestellten
Speziell geschult · unter fachärztlicher Aufsicht · auf Wunsch behandelt der Arzt selbst
Im Intimbereich behandeln ausschließlich weibliche Fachangestellte. Entkleidet wird nur das Areal, das behandelt wird.
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Wissenschaftliche Quellen
- Paus R, Cotsarelis G. The biology of hair follicles. N Engl J Med 1999;341(7):491–497. doi:10.1056/NEJM199908123410706
- Anderson RR, Parrish JA. Selective photothermolysis: precise microsurgery by selective absorption of pulsed radiation. Science 1983;220(4596):524–527. doi:10.1126/science.6836297
- Haedersdal M, Gøtzsche PC. Laser and photoepilation for unwanted hair growth. Cochrane Database Syst Rev 2006;(4):CD004684. doi:10.1002/14651858.CD004684.pub2
- Haedersdal M, Wulf HC. Evidence-based review of hair removal using lasers and light sources. J Eur Acad Dermatol Venereol 2006;20(1):9–20. doi:10.1111/j.1468-3083.2005.01327.x
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- Hussain M, Polnikorn N, Goldberg DJ. Laser-assisted hair removal in Asian skin: efficacy, complications, and the effect of single versus multiple treatments. Dermatol Surg 2003;29(3):249–254. doi:10.1046/j.1524-4725.2003.29059.x
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- Snast I, Kaftory R, Lapidoth M, Levi A. Paradoxical hypertrichosis associated with laser and light therapy for hair removal: a systematic review and meta-analysis. Am J Clin Dermatol 2021;22(5):615–624. doi:10.1007/s40257-021-00611-w
- Krasniqi A, McClurg DP, Gillespie KJ, Rajpara S. Efficacy of lasers and light sources in long-term hair reduction: a systematic review. J Cosmet Laser Ther 2022;24(1–5):1–8. doi:10.1080/14764172.2022.2075899
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Standort
Laser-Haarentfernung in Wasserburg am Inn
Unsere Praxis liegt zentral in der Altstadt von Wasserburg am Inn (Salzsenderzeile 6). Wir behandeln mit dem medizinischen Hochleistungslaser Lutronic Clarity II unter fachärztlicher Aufsicht – für alle Hauttypen.
Kostenfreie Parkplätze in der Altstadt. Die Praxis liegt im 1. Obergeschoss und ist über eine Treppe erreichbar.