Funktionsprinzip

Maximale Absorption, minimale Wärme

In unserer Praxis in Wasserburg am Inn arbeiten wir mit dem Erbium:YAG-Laser bei einer Wellenlänge von 2940 nm – dem Absorptionsmaximum von Wasser. Das Licht wird vom Gewebewasser maximal absorbiert, was eine hochpräzise ablative Gewebeabtragung ermöglicht.

Die kontrollierte Schichtdicke (unter 30 µm pro Passage) resultiert in exakter Tiefenkontrolle bei signifikant reduziertem Risiko für thermische Kollateralschäden, Narbenbildung und postinflammatorische Dyspigmentierung.

Technologie

2940 nm Präzision

Im Vergleich zum CO₂-Laser: geringerer koagulativer Effekt, weniger Wärmeeinwirkung, schnellere Heilung. Ideal für oberflächliche Läsionen und sensible Bereiche.

Indikationen

Anwendungsbereiche

Benigne epitheliale Tumoren (Fibrome, seborrhoische Keratosen)
Xanthelasmen und Syringome
Therapieresistente Warzen
Aktinische Lentigines, Café-au-lait-Flecken
Narbenrevision (hypertroph und atroph)
Rhinophym (frühe Stadien)

Behandlungsprotokoll

Ablauf

1

Anästhesie

Topisch (EMLA) oder lokale Infiltration je nach Ausdehnung und Lokalisation.

2

Abtragung

Präzise schichtweise Ablation. Bei den meisten Läsionen eine Sitzung ausreichend, bei ausgedehnten Befunden 2–3 Sitzungen.

10–45 Minuten
3

Nachsorge

Krustenbildung für 5–14 Tage (abhängig von Behandlungstiefe). Keine mechanische Ablösung. Konsequenter UV-Schutz (LSF 50+) für 6–8 Wochen obligat.

Erwartungen

Ergebnisse und Risiken

Bei korrekter Indikation und fachgerechter Durchführung durch unseren Dermatologen in Wasserburg am Inn: dauerhafte Entfernung der behandelten Läsion mit in der Regel gutem kosmetischem Ergebnis und geringer Narbenbildung.

Mögliche Risiken: Vorübergehende postinflammatorische Erytheme (2–6 Wochen), Hyperpigmentierungen bei Hauttyp III–IV (meist transient), selten Hypopigmentierungen, Wundinfektionen oder hypertrophe Narbenbildung bei Prädisposition.

Kontraindikationen: Aktive Infektionen im Behandlungsareal, Isotretinoin-Therapie (innerhalb 6 Monate), Keloidneigung.

FAQ

Häufige Fragen

Der Erbium:YAG-Laser hat eine höhere Wasserabsorption (2940 nm) und erzeugt weniger Wärme im umliegenden Gewebe. Dadurch schnellere Heilung und geringeres Risiko für Pigmentstörungen – ideal für oberflächliche Läsionen und dunklere Hauttypen. Der CO₂-Laser (10.600 nm) erreicht tiefere Schichten und hat stärkeren koagulativen Effekt – besser für umfangreichere Behandlungen.
Je nach Ausdehnung und Lokalisation erfolgt eine topische Anästhesie (EMLA-Creme, 45 Min. Einwirkzeit) oder lokale Infiltrationsanästhesie. Die eigentliche Laserbehandlung ist dann gut verträglich. Nach der Behandlung kann ein leichtes Brennen für einige Stunden auftreten.
Bei den meisten benignen Läsionen (Fibrome, seborrhoische Keratosen, Xanthelasmen) ist eine Behandlung ausreichend. Bei ausgedehnten Befunden, tieferen Veränderungen oder Rhinophym können 2–3 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen notwendig sein.
Nach der Behandlung bildet sich eine Kruste, die nach 5–14 Tagen (abhängig von Behandlungstiefe) spontan abfällt. Wichtig: Keine mechanische Ablösung! Konsequenter UV-Schutz (LSF 50+) ist für 6–8 Wochen obligat. Das finale Ergebnis zeigt sich nach vollständiger Abheilung und Abklingen der Rötung (2–6 Wochen).